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Er beginnt mit der berühmten Türhüterszene, der Türhüter der droht, dass hinter der nächsten Tür ein noch mächtigerer Türhüter stehen wird usw.
Und so stehen denn die Kolumbianer in diesem Aufsatz von Faciolince vor den Türen der so genannten ersten Welt Schlange und hören die Türhüter auf die Frage, ob sie denn vielleicht nicht doch ein Eintrittsvisum in diese Welt erhalten könnten, sagen: «Es ist möglich, jetzt aber nicht».
Während im Namen des freien Handels und der freien Märkte die Marken der ersten Welt sich Zutritt auf der ganzen Welt verschafft haben, sind die Arbeitsmärkte gut abgeschottet und die Ware Arbeitskraft hat nicht überall Zutritt.
«Die Globalisierung, dieses vielköpfige Ungeheuer, hat dafür gesorgt, dass zahllose Marken und Produkte bis in die abgelegensten Winkel vorgedrungen sind. Sony, Nestlé, Philips, Samsung oder Siemens findet man heute überall. Und fast alle Waren bewegen sich relativ ungehindert durch die Welt. Das mengemässig bedeutendste Produkt der Dritten Welt jedoch (Menschen) geniest die geringste Bewegungsfreiheit, so gross die Bewegungsfreude dieses Produktes auch sein mag».
Vieleicht unterläuft dem Schriftsteller hier ein Kategorisierungsproblem. Die erste Welt hat nichts gegen Menschen, sie hat nur etwas gegen Arbeitsplätze am «falschen» Ort.